Rhabarberkuchen

Rha-baar-ber, Rha-baar-ber, Rha-baar-ber … der Post zum Tweet. Das Rezept guckte ich bei Cake Invasion ab, Mami las vor, ich rührte. Der unschlagbare Vorteil am Backen mit Mami: Sie ist völlig schmerzfrei. Ich mache mir Sorgen, welche veganen Backtricks ich noch anwenden sollte und wie ich das glutenfreie Mehl ausgleiche, sie: „Nüscht machste, das hauste jetzt alles so rein wie es da steht.“ Naja, fast.

Gerührter Rhabarberkuchen

(für eine 26er Springform)

Gerührter Rhabarberkuchen

600 g Rhabarber

putzen, in mundgerechte Stücke schneiden, zuckern und ordentlich umrühren. Über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen und den Ofen auf 180 ºC Ober- und Unterhitze vorheizen.

300 g glutenfreies Mehl mit
1 Packung Backpulver (das sind übrigens etwa 4 TL),
100 g Zucker
1 Packung Vanillezucker (oder 3 TL selbstgemachten) und
100 g gemahlenen Mandeln

gründlich mischen. Den Rhabarber in ein Sieb kippen, die Flüssigkeit auffangen, abmessen (bei uns waren’s 70 ml) und zu den trockenen Zutaten geben.

Etwa 210 ml Sojamilch (insgesamt müssen 280 ml Flüssigkeit rein) und
100 ml Rapsöl

zum Rest geben und fix rühren bis alle Zutaten feucht sind. Die Klumpen müssen so. Den sich schwerfällig vom Schneebesen lösenden Teig in die Springform kippen und glattstreichen, den Rhabarber obendrauf verteilen.

50 g gestiftelte oder gehobelte Mandeln

drüberstreuen. Auf der mittleren Schiene etwa 50 Minuten auf dem Rost backen, den Ofen währenddessen möglichst nicht öffnen, Kuchen mögen das nicht. Die Stäbchenprobe kurz vor Ende nicht vergessen. Im Ofen auskühlen lassen.

Krümel eines gerührten Rhabarberkuchens

Mami und ich waren begeistert: locker und fluffig, weder zu trocken noch zu feucht, genau richtig süß. Die Mandeln im Teig machen allerdings stumpfe Zähne und schmecken etwas streng, wenn mensch sich schon über den warmen Kuchen hermacht.