Vegan Tryout: Tag 11

Der Plan hieß: Zucchini-Risotto. Die Zwiebeln lagen frisch gewürfelt auf dem Küchenbrett als ich das Messer an die Zucchini setzte. Ich schnitt. Der Gartenkürbis schien zu fest, gleichzeitig wässriger als gewohnt. Überhaupt, dieses Ding vor mir sah eher aus wie … eine Gurke. Eine Landgurke. Ich war fassunglos. Hatte mich noch im Laden der Gedanke an die schwierige Unterscheidbarkeit der grünen Kürbissorten durchfahren, so fand ich ihn doch lächerlich in Bezug auf meine Person. Nun, Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall.

Also kein Risotto. Ich wich auf ein schmorgurkenähnliches Gericht mit Zwiebeln und Räuchertofu aus, dazu Kartoffeln. Außerdem wanderten die Austernpilze der letzten Gemüsekiste in die Pfanne. Sie ließen mich verwundert zurück – Konsistenz und Geschmack erinnerten an Gummistiefel. An ausgelatschte, muffige Gummistiefel.

Es folgte: Rhabarber-Crumble nach einem Rezept von Alnatura. In einer glutenfreien, veganen Version. Erster Versuch.

Rhabarber-Crumble

(für 2 Personen)

Rhabarber-Crumble

Den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.

500 g Rhabarber

waschen, schälen, in Stücke schneiden und in eine Schüssel befördern. Mit

150 g Beerenmischung (TK),
80 g braunem Zucker,
2 EL Kartoffelstärke,
2 EL Zitronensaft und
1 Prise Salz

vermengen und in eine Auflaufform füllen. In einer weiteren Schüssel

140 g glutenfreies Mehl,
50 g Zucker,
etwas Salz und
den Abrieb einer halben Bio-Zitrone

mischen.

120 g kalte Alsan-Margarine

in Stücke schneiden und mit der Streuselmasse verkneten. Den quasi nur aus Fett bestehenden Teig über der Rhabarber-Beeren-Mischung zerrupfen und verteilen. Etwa 25 Minuten backen. Herunterkühlen lassen, futtern.

Glorreich, wenn auch etwas zu sauer aufgrund der Beerenmischung. Das nächste Mal mit mehr Zucker oder nur Himbeeren.