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Kennen Sie auch einen frischgebackenen Amateurfotografen mit digitaler Einsteiger-Spiegelreflexkamera? Diese sich inflationär ausbreitende Spezies benötigt permanent Nachschub an cooler Hardware. Wie gut, dass Weihnachten derzeit mit aller Vehemenz an die Tür klopft.

  1. Mein aktueller Liebling demnächster Anschaffungen ist ein äußerst flexibles, transportables und vielseitiges Stativ: der GorillaPod. Achten Sie darauf, die Größe des Pods dem Gewicht der Kamera (inklusive Objektiv) entsprechend auszuwählen. Für Video-Regisseure empfiehlt sich eine abgefahrene Kombination namens Cineskates.
  2. Das iPad bietet nativ weder Speicherkarten-Slot noch USB-Anschluss, um mal eben schnell ein paar Fotos von der Kamera rüberschieben zu können. Da muss ein Adapter her: Für Profis mit Bedarf nach USB, SD und CF bietet sich der 3-in-1 Camera Connector an, mir genügte das Kit von Apple. Ein wahnsinnig praktisches Accessoire.
  3. Mit drögen Kamerabändern rumlatschen: bäh. Schnieke bunte Teile kaufen Sie Ihrem Lieblingsfotografen bitte bei Highkey oder Designstraps.
  4. Als ich das erste Mal eine Tilt-Shift-Fotografie sah, war ich platt: echte Städte in Gnom-Optik, knallige Farben, winzige Lebewesen. Irre! Diesen Look erzielt man entweder durch gezielte Nachbearbeitung eines geeigneten Fotos oder die Verwendung eines Tilt-Shift-Objektivs beim Knipsen. Unglücklicherweise kosten letztere einige Säcke Geld. Die preiswerte Alternative lässt sich bei Photojojo käuflich erwerben: Eine kleine, kompakte Tilt-Shift-Kamera, die offenbar ansehnliche Ergebnisse produziert. Und Video kann sie auch! Habenwollen.
  5. Adobe Photoshop Lightroom ist mir rasend schnell ans Herz gewachsen. Belichtung, Weißabgleich, Schnitt, Batch-Verarbeitung, Korrekturen, Effekthaschereien, Verwaltung und die imposanteste Rauschunterdrückung ever … was man als Fotograf eben ständig braucht. Halten Sie nach Sonderangeboten Ausschau, oft gibt es die Software schon für knappe 100 Euro.

Über die genannten Gimmicks hinaus sind Amateurknipser zumeist mit Zusatzakkus, Speicherkarten und kostspieligen Objektiven zu erfreuen. (Ich übrigens mit den Vorschlägen eins bis vier. Hust.)