07/24

Auch dieses Jahr hat sich der Metalhead beim obligatorischen Prä-Nikolaus-Plätzchenbackmarathon mit mir die Nacht um die Ohren geschlagen. Vier verschiedene Sorten, diese hier sind mir die liebsten. Fluffig, mit einem schönen Hauch Zitrone und einer gehörigen Portion Himbeere. Einziger Minuspunkt: Die Vulkane (die aus mir unerfindlichen Gründen vom Rest der Welt Engels- oder Kulleraugen genannt werden) bröseln derart, dass Sie von Ihrer Großmutter mächtig eins auf die Finger bekämen, würden Sie die Teile ohne Teller in der guten Stube verzehren.

Vulkane

(etwa 50 Stück)

Vulkane

500 g glutenfreies Mehl mit
2 TL Backpulver,
der abgeriebenen Schale zweier Bio-Zitronen,
120 g Zucker,
2 Packungen Vanillezucker,
etwas Salz und
300 g weicher Margarine (Alsan ist toll.)

in einer großen Schüssel mischen.

6 Bio-Eier

trennen. Die Eigelb zur Mehlmischung geben, die Eiweiße zur Seite stellen. Die Zutaten ordentlich verkneten, zu einer Kugel formen, einpacken (zum Beispiel in Frischhaltefolie) und mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

Mehl & EierMandeln

200 g gehackte Mandeln

in eine kleine Schüssel oder einen tiefen Teller füllen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Eiweiße leicht verschlagen. Den Teig aus dem Kühlschrank befreien und kleine Kugeln daraus formen. Diese erst ins Eiweiß tauchen, dann in den Mandeln wälzen. Die Kugeln aufs Backblech setzen und mit dem Finger Löcher in die Kugeln bohren.

Den Backofen auf 200 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.

300 g Himbeerkonfitüre

glatt rühren und mit einem kleinen Löffel in die Löcher der Teigkugeln Krater der Vulkane füllen. Die Plätzchen etwa 15 Minuten backen. Vollständig auskühlen lassen!