Spitzkohl-Möhren-Lasagne

Ein Rezept, ein Rezept! Schließlich habe ich mir keine teure Kamera gekauft, um dann nie wieder kulinarische Köstlichkeiten zu fotografieren. Ich hing wegen der Tiefenunschärfe also das erste Mal nicht fast im Essen, musste für ein unverwackeltes Ergebnis nur einmal abdrücken und konnte die miesen Lichtverhältnisse in meiner Küche während der RAW-Post-Produktion korrigieren. Bombe! Noch ein bisschen am künstlerischen Geschick feilen und schon sind die Bilder so umwerfend wie bei Kiss My Spatula.

Spitzkohl-Möhren-Lasagne

(für zwei Hungrige und ein Büro-Mittagsmahl tags darauf)

Spitzkohl-Möhren-Lasagne

1 Spitzkohl

waschen, in Streifen schneiden und in eine hitzefeste Schüssel befördern. Mit kochendem Wasser übergießen und einige Minuten ziehen lassen. Gut abtropfen lassen.

500 g Möhren

schrubben und raspeln. (Wer wie ich den ollen Gemüsehobel gegen eine dieser hochgefährlichen, modernen Reiben getauscht hat, interessiert sich vielleicht für einen entsprechenden Schutzhandschuh. Ich denke ernsthaft darüber nach.)

1 Knoblauchzehe

schälen, häckseln und in einer großen Pfanne mit

50 g zerlassener Butter (oder Pflanzenmargarine),
1 TL getrocknetem Salbei und dem Gemüse dünsten.

Der Spitzkohl von Nebenan

100 ml Sahne (noch besser: Soja Cuisine) und
etwa 250 ml Gemüsebrühe

darübergießen und einkochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.

Den Ofen auf 200 °C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Abwechselnd Sauce und (glutenfreie) Lasagneplatten in eine Auflaufform schichten, mit Sauce abschließen. Ordentlich geriebenen Käse (z.B. Gouda, Parmesan oder Mozarella) darüberstreuen und etwa 15 Minuten überbacken.

Das Original-Rezept ist einen Tick komplizierter, die Lasagne schmeckt vermutlich genauso phänomenal: buttrig, gemüsig, käsig und seeeehr befriedigend.