WordPress-Backup (1): Das Plugin und die Cloud

Bitte basteln Sie sich jetzt einen WordPress-Backup-Prozess! Das ist wichtig. Und per Plugin unglaublich einfach. Wenn man das richtige erwischt.

wpTimeMachine soll WordPress-Backups erstellen und extern deponieren können: auf einem FTP-Server oder bei den Online-Datenspeichern Dropbox und Amazon S3. (Sollte neben Ihnen jetzt jemand abschätzig grinsen: Das ist ein Nerd, er gruselt sich vor Cloud-Diensten.) Funktioniert leider nicht, das Backup kommt nie in der Dropbox an. Tschüss.

Ach, wer noch keinen Account in der Cloud hat, guckt mal fix hier vorbei und meldet sich an. Zwei Gigabyte Online-Speicherplatz für umme. Wer Freunde einlädt, für den Dienst die Werbetrommel rührt und den Account aktiv benutzt, bekommt bis zu sechs Gigabyte obendrauf. Auch für umme. Amazons Diensten entziehe ich mich aus ethischen Gründen: Die verkaufen Stopfleber.

BackWPup wirkt deutlich professioneller. Und sehr viel umfangreicher: Das Plugin sichert die Datenbank und sämtliche Dateien der WordPress-Installation, lagert diese auf verschiedene Plattformen aus (lokaler Server, Dropbox, Amazon S3, MS Azure, Rackspace Cloud, SugarSync), schubst sich zu festgelegten Zeiten selbst an, räumt bei Bedarf alte Backups beiseite und versendet Erfolgs- oder Fehlermails.

Sämtliche Test-Backups sind zeitgesteuert in der Dropbox eingetrudelt. Aber lässt sich aus diesen Daten im Ernstfall das Blog restaurieren? Testbericht folgt morgen.