Gurken und Geckos

Kürzlich stolperte ich auf dem Heimweg über ein außergewöhnliches Plakat.

Plakat der Grünen Woche 2011

Über eine eidechsende Gurke kann man sich schonmal, zuweilen gar köstlich, amüsieren. Soso, Werbung für die Internationale Grüne Woche auf dem Berliner Messegelände, vom 21. bis 30. Januar. Das ist ja schon morgen.

Habe dem Spektakel letztes Jahr einen ersten Besuch abgestattet und verließ die Hallen der Köstlichkeiten mit übervollen Taschen und deutlich schmalerem Geldbeutel. „Nur mal gucken.“ Pff. Dieser Vorsatz scheiterte bereits als mir eine herrlich duftende Steinpilzsalami „Probier mich!“ ins Ohr säuselte. Das Käseangebot ließ mich anschließend ebenso wenig tapfer vorbeiziehen wie der frische Aal, ungewöhnliche Senf-Kräuter-Kombinationen von Tomski und der Vertreter eines Weinguts. Letzterer erzählte gut eine Stunde von vermeintlich edlen Tropfen, offerierte diverse Kostproben und versuchte durchweg charmant, seine Ware an den Mann zu bringen. Habe ihm nichts abgekauft, aber Riesling für mich entdeckt. Und polnische Karottenmarmelade. Die werde ich dieses Jahr in Massen horten.