Hackfleisch-Kohl-Risotto

Risotto hätte zu meinen Studienzeiten glatt das Zeug zur wöchentlichen Wiederholung gehabt. Damals legte ich, unter Beachtung meines geringen Budgets, vor allem Wert darauf, beim Kochen möglichst wenig Töpfe zu benutzen. Ich besaß nämlich keine Spülmaschine und Abwaschen war nie geeignet, meine Hitliste der favorisierten Haushaltstätigkeiten anzuführen. Für Deichrunners Risottokreation benötigt man nur zwei Töpfe.

Sollten Sie das üblicherweise rezeptbegleitende Fressfoto vermissen: Es tut mir leid, aber das konnte ich aufgrund akuter Hässlichkeit wirklich nicht online stellen. So, nu aber.

250 g Wirsingkohl kleinschneiden und beiseite legen.

2 Zwiebeln würfeln und bei mittlerer Hitze in
Olivenöl glasig dünsten.

250 g Risottoreis (zur Not auch Milchreis) dazugeben und nach einer Minute mit
50 ml trockenem Weißwein ablöschen.

Bei mittlerer Hitze unter Rühren vollständig reduzieren.

500 ml Brühe

bereitstellen. Den Reis immer wieder mit Brühe bedecken und einkochen lassen. Nach 10 Minuten den Wirsingkohl dazu geben. Den Reis weitere 15 bis 20 Minuten unter Rühren fertig garen.

500 g Hackfleisch

in etwas Olivenöl scharf anbraten, salzen und pfeffern. Unter das Risotto rühren.

30 g geriebenen Parmesan beifügen und mit
2 EL gehackter Petersilie bestreuen und servieren.

Ich gräme mich ein wenig, dass ich die Schwierigkeit der Risottozubereitung so lange überschätzt habe. Im Großen und Ganzen besteht sie aus Rühren, Warten und Wein trinken.