Pflegehinweise

Anfang der Woche war ich shoppen, ein Geschenk für meine Freundin sollte es sein. Nach Hause gegangen bin ich mit einer neuen Tasche, einem Paar Schuhe, einem Pullover und zwei Shirts. Und dem Geschenk, immerhin. Schuld am Kaufwahn trage natürlich nicht ich sondern der Gruppenzwang, ich war nämlich in Begleitung einkaufen. Aber ich schweife ab.

Heute morgen nahm ich eines der Shirts aus dem Schrank, zog es über … und gleich wieder aus. Kratzendes „Pflegehinweisschild“. Wie ich das hasse. Schere raus, wech damit. Sollen SIE die Waschhinweise und den ganzen anderen Kram, den SIE uns mitteilen wollen, auf die Innenseite der Klamotte drucken. Bleibt nicht ewig lesbar, aber ein herausgeschnittenes Schild ist auch nicht sonderlich informativ. Oder SIE könnten ihre inzwischen häufig mehrblättrigen Pamphlete mittels einer separaten Naht festtackern – dann hat Otto-Normalverbraucher wenigstens die Chance, das Zeug herauszulösen, ohne die vollständige Aufdröselung des Kleidungsstücks heraufzubeschwören. Ist für den Massenmarkt vermutlich nicht gangbar … ach, keine Ahnung. Das ist was für die Verschwörungstheoretiker.

Die Klamotte hat noch zwei weitere Etiketten (!!), die kratzen auch.